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Gesellschaft

Die Gesellschaft Sankt Christian

2003 gründen die Stiftung Diakoniewerk Kropp und der Kirchenkreis Eiderstedt (heute Kirchenkreis Nordfriesland) die Gesellschaft Sankt Christian in Garding. Das damals gesteckte Ziel, diakonische Angebote als Profilelement der Kirche auf Eiderstedt zu sichern, hat sich als unverändert richtig erwiesen.

Sankt Christian integriert verschiedene Einrichtungen, die je nach Spezialisierung die stationäre und ambulante Pflege in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken. Im Einzelnen zu nennen sind das Paul-Gerhardt-Haus in Tönning (69 stationäre Plätze), das Martje-Flohrs-Haus in Garding (48 stationäre Plätze, die in Hausgemeinschaften eingebunden sind) sowie das Marienstift für geistig und körperlich behinderte Menschen in Garding (26 stationäre Plätze).

Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft eine diakonische Sozialstation, die neben einem ambulanten Pflegedienst auch ein Beratungsangebot zur Verfügung stellt. Des Weiteren gibt es einen Ambulanten Hospizdienst für die Region auf Eiderstedt.

Die Bewohner und Kunden der verschiedenen Einrichtungen profitieren von einer guten Vernetzungen der Gesellschaft mit den Kirchenkreisen vor Ort und den Behörden in der Region.

Sankt Christian beschäftigt zirka 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Geschäftsführer sind Anne Katrin Wapler und Carsten Steinbrügge.

Sankt Christian

Der Heilige Christian

Der aus Flandern stammende Heilige Christian galt als Schutzheiliger der Eiderstedter, die sein Abbild in der Hoffnung auf den Sieg stets mit auf das Schlachtfeld nahmen. Man gelobte im Falle des Triumphs, die Statue des Heiligen als Zeichen des aufrichtigen Dankes und der Verehrung mit purem Gold beschlagen zu lassen. Tatsächlich ist dies so geschehen, nachdem man im Jahre 1252 auf dem Königskamp bei Oldenswort erfolgreich gegen den dänischen König Abel zu Felde zog. Eine weitere Figur des Heiligen Christian befand sich bis zur Einführung der Reformation in der nach ihm benannten Gardinger Kirche.

Bescheibung des Logos

Das Sankt Christian-Logo des Diakoniewerkes Eiderstedt ist aus dem Ursprung des Namens Jesus Christus – Christenheit – abgeleitet.

Man erkennt ein Schiff mit drei Segeln. Der Schiffsrumpf hat zugleich die Form eines Fisches. Der Fisch gilt als Sinnbild des Wassers und versinnbildlicht in der christlichen Chronografie die Taufe. Der Fisch war das geheime Erkennungszeichen der ersten christlichen Gemeinden. Zahlreiche Stellen der Bibel verweisen auf die Bedeutung des Fisches (A. T.: der Prophet Jona, N. T.: Petrus und seine Brüder sind Fischer, bevor sie zu Jüngern Christi werden).

Das Schiff gilt als Zeichen der christlichen Kirche, die wie ein Lebensschiff die Menschen trägt (Arche Noah). Auch im Kirchengebäude selbst findet sich der Begriff Schiff (Hauptseiten und Querschiff).

Die drei bogenförmigen Segel, die sich als senkrechte Formen über dem Schiffskörper aufrichten, geben einen symbolischen Hinweis auf die Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist (Glaubensbekenntnis).

Einrichtungen

  • Alle inklusive