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»Georg aber sprach: ›Sei ohne Furcht, ich will Dir helfen im Namen Christi!‹«
Aus der Georgslegende

Gesellschaft

Die Gesellschaft St. Georg

Im Mai 2002 wird – nach Sankt Elisabeth und Sankt Martin – als dritte Tochtergesellschaft der Stiftung Diakoniewerk Kropp die „St. Georg Diakonische Altenhilfe Dithmarschen gGmbH“ gegründet. Neben der Stiftung ist auch der Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen mit 40 % Gesellschafter der St. Georg. Die Angebote der Gesellschaft sind in das örtliche kirchliche Leben voll integriert.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht der stationäre und ambulante Pflegedienst. Die Gesellschaft integriert vier Einrichtungen. Da sind zum einen die Diakoniestationen Heide und Pahlen mit ihrem umfassenden Angebot im Bereich der ambulanten Pflege sowie einem Beratungs- und Betreuungsangebot im Rahmen der Daseinsvorsorge (in Pahlen). Des Weiteren betreibt St. Georg in Heide das Wibe-Junge-Haus mit einem Spezialbereich für demenziell und gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen sowie das Anna-Prall-Haus, in dem die Bewohner in modernen Hausgemeinschaften ein vertrautes Miteinander erleben. Im Rahmen der 78 bzw. 64 zur Verfügung stehenden Plätzen bieten beide Häuser auch Kurzzeitpflege an.

Das Wibe-Junge-Haus wurde 1996 als Bundesmodellprojekt errichtet und erhielt 2002 einen Anbau. Das Anna-Prall-Haus wurde 2007/2008 gebaut und steht in der über 50jährigen Tradition des ehemaligen Propstei Alten- und Pflegeheims.

Die Gesellschaft St. Georg ist Mitglied im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein und beschäftigt insgesamt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende.

Geschäftsführer sind Anne Katrin Wapler und Carsten Steinbrügge.

Sankt Georg

Der Heilige Sankt Georg

Viele Legenden ranken um das Leben und Wirken von Georg von Kappadokien (um 303), der als Heiliger Georg später Verehrung findet. Herausragend ist wohl jene, die ihn als Drachentöter beschreibt: Die Tochter eines libyischen Königs sollte einem Furcht erregenden Drachen geopfert werden, doch Georg kann das Ungeheuer besiegen. Zum Dank lassen sich der König, seine Tochter und alle Einwohner des Ortes von ihm taufen. Die Geschichte kennt viele Varianten, doch in jedem Fall fungiert der Drache als Verkörperung des Bösen, das allein durch den Glauben an Christus besiegt werden kann. (Im Übrigen inspirierte dieser legendäre Kampf den Nürnberger Hans Sachs zur Siegfried-Tragödie.)

Nicht minder fantastisch lesen sich die Leidensvarianten, die ihm Christus prophezeit, als Georg als römischer Legionär unter Kaiser Diokletian in Gefangenschaft gerät. Ein Martyrium in grausamer Steigerung soll ihn gleich dreimal vom Leben in den Tod überführen.

Seine letzte Ruhe findet der Heilige Georg in Lod (Israel). Hier lässt Richard Löwenherz, König von England, im 13. Jahrhundert ihm zu Ehren eine Kirche erneuen. Darüber hinaus bringt er von seinem dritten Kreuzzug die Georg-Verehrung nach England. Unter den Moslems wiederum trägt Sankt Georg den Ehrennamen el-Khadr („der Grüne“), der am Jüngsten Tag den Dämon Dadjal besiegen werde.

Der Heilige Georg ist unter anderem Schirmherr der Kreuzfahrer, Schutzheiliger der Engländer und Patron des englischen Königreichs. Darüber hinaus ist er der „Stadtheilige“ von Heide und entsprechend im Wappen verewigt.

Gedenktag ist der 23. April.

Beschreibung des Logos

Der Heilige Georg ist Namensgeber der Diakonischen Altenhilfe in Dithmarschen.

Er ist einer der bekanntesten Märtyrer, die während der Christenverfolgung hingerichtet wurden. Berühmt ist er durch die Drachenlegende, nach der er eine Stadt und deren Königstochter von einem alles zerstörenden Drachen befreit, indem er ihn bezwingt und später die Bewohner der Stadt zum Christentum bekehrt.

Im Logo wird Georg durch einen kräftigen Halbkreisbogen mit einem nach oben ausgestellten Segment als Kopfzeichen dargestellt, der sich schützend über ein Dreieck (Zeichen für Haus-Stadt) wölbt.

In der christlichen Symbolik steht das Dreieck für die Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist). So lautet der Auftrag, den Jesus am Ende des Matthäusevangeliums erteilt. Macht alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Bogen über dem Dreieckszeichen verweist auf den Regenbogen, den Gott nach der Sinntflut (Genesis 9,12 ff) als Zeichen der Versöhnung und seines Bundes mit der Schöpfung in den Himmel stellt.

Einrichtungen

  • Alle inklusive