»Der Mensch ist ein Wunderwerk Gottes und ein Zeugnis von den Wundertaten Gottes.«
Hildegard von Bingen

Gesellschaft

Die Gesellschaft Sankt Hildegard

Die St. Hildegard Diakonische Altenhilfe Kropp gGmbH wurde im Jahr 2010 gegründet, alleiniger Gesellschafter ist die Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Geschäftsführer sind Carsten Steinbrügge und Anne Katrin Wapler.

St. Hildegard betreibt zurzeit sieben stationäre Einrichtungen mit 306 Plätzen, eine gerontopsychiatrische Tagespflege mit zehn Plätzen und eine Diakoniesozialstation mit ca. 100 Klienten. Darüber hinaus werden 18 Wohneinheiten des Betreuten Wohnens im Haus Siloah versorgt. Bei den Überprüfungen des MDK konnten ausschließlich sehr gute Ergebnisse erzielt werden (Noten zwischen 1,4 und 1,0).

Ambulant

Die Diakonie Sozialstation Kropp / Owschlag führt sämtliche grund- und behandlungspflegerischen Leistungen durch, bietet Hilfe im Rahmen der Haus- und Familiepflege an, stellt Haushaltshilfen und berät in allen pflegefachlichen Fragestellungen. Es findet eine enge Kooperation mit dem teilstationären und stationären Bereich statt.

Teilstationär

Die gerontopsychiatrische Tagespflege Haus Mamre bietet zehn Pflegeplätze an. Ziele der Tagespflegeeinrichtung sind, den Verbleib der Gäste in ihrem häuslichen Umfeld zu ermöglichen und somit einen eventuellen Umzug in eine stationäre Einrichtung hinauszuzögern oder zu verhindern.

Wohnen mit Service

Im Haus Siloah stehen 18 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen mit Service zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, sämtliche Dienstleistungen (wie z.B. Pflege oder Haushaltshilfen) der Diakonie Sozialstation Kropp / Owschlag, die ihr Büro im Haus haben, zu nutzen.

Stationäre Einrichtungen

Die stationären Einrichtungen verfügen über drei grundsätzliche Schwerpunkte:

1. Altenhilfe

Das Alten- und Pflegeheim Haus Nain bietet 21 ebenerdige Appartements mit eigenem Bad, in denen ältere pflegebedürftige Menschen versorgt werden.

2. Psychiatrische Pflege

Im Bereich der psychiatrischen Pflege werden überwiegend Personen mit einer psychischen oder hirnorganischen Erkrankung betreut, bei denen der Hilfebedarf der Pflege im Vordergrund steht und die noch nicht oder nicht mehr im Rahmen der Eingliederungshilfe versorgt werden. Folgende Krankheitsgruppen werden schwerpunktmäßig in diesen Einrichtungen betreut:

  • Psychisch Kranke mit Residuum oder Chronifizierung der Erkrankung
  • Personen mit einer frontotemporalen Demenz
  • Personen mit hirnorganischen Schäden (Zustand nach Schädel-/Hirntrauma, Zustand nach Infektionen des Gehirns / Zustand nach einem hypoxischen Hirnschaden)
  • Personen mit einem Korsakow-Syndrom

Das Haus Nazareth bietet 30 Menschen ein Zuhause. Großzügig gestaltete Wohnküchenbereiche bieten den Bewohnern Lebensmittelpunkte.

Im Bereich Eben Ezer II leben 25 Menschen, die aufgrund ihrer Krankheitsbildes einer geschützten Umgebung bedürfen.

3. Gerontopsychiatrische Pflege

Im Bereich der gerontopsychiatrischen Pflege versorgen wir erstmals im Alter psychisch erkrankte Menschen und älter gewordene, chronisch psychisch kranke Menschen, die einer pflegerischen Unterstützung bedürfen. Diese Personen kommen zum Teil auch aus unserer psychiatrischen Pflege. Die Einrichtungen der dieses Arbeitsbereiches kooperieren eng mit den Ärzten des Psychiatrischen Zentrums der Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Das im Jahr 2004 eröffnete Haus Bethlehem verfügt über vier Hausgemeinschaften, in denen jeweils 18 Menschen in Einzelzimmern wohnen. Die großzügig gestalteten Wohnküchen dienen als Lebensmittelpunkte. Der im Inneren des Hauses liegende und somit geschützte Gartenbereich bietet die Möglichkeit, sich draußen aufzuhalten. Ein Friseur unterhält im Haus einen kleinen Salon, der allen Bewohnern zur Verfügung steht.

Das Haus Patmos ist das ehemalige Diakonissenmutterhaus. In diesem Haus wohnen bis zu 38 Menschen in gediegener Atmosphäre.

Sankt Hildegard

Die Heilige Hildegard

Hildegard von Bingen (1098-1179) wurde als zehntes Kind von Hildebert und Mechtild von Bermersheim geboren, wodurch ihr Lebensweg bereits vorbestimmt war, denn seinerzeit galt: ein Zehnter an Gott. Im Alter von acht beginnt ihre religiöse Ausbildung im Benediktinerkloster Disibodenberg, mit 14 erhält sie die Jungfrauenweihe. Als die Äbtissin 1136 stirbt, wird sie zur Oberin der Schülerinnen ernannt.

Bereits 1141 beginnt sie mit der Niederschrift ihrer Visionen und Gedanken in lateinischer Schrift. Über die Jahre entstehen aus ihrer Feder Werke zu so unterschiedlichen Themen wie Religion, Medizin, Musik und Ethik. Im Zuge dessen erwirbt sie sich große Anerkennung als Wissenschaftlerin.

Mit der Gründung des Klosters Rupertsberg (1151) und dem Erwerb eines Augustiner-Klosters in Eibingen (1165) setzt sie ihr religiöses Wirken fort. Ihre Klugheit und Weisheit wird von vielen Persönlichkeiten ihrer Zeit geschätzt, darunter Königen, Bischöfen und verschiedenen Päpsten, die das Gespräch mit ihr suchen. Sogar Kaiser Friedrich I. Barbarossa schätzt ihren Rat, wie Hildegard von Bingens hinterlassenen Briefe belegen. Sie stirbt 1179 in ihrem Kloster Rupertsberg.

Die Heilige Hildegard gilt als erste Mystikerin des Mittelalters. Darüber hinaus hat sie die wissenschaftliche Dokumentation der deutschen Naturgeschichte und die Volksheilkunde begründet. Ihre Reliquien sind in der ehemaligen Klosterkirche von Eibingen aufbewahrt.

Gedenktag ist der 17. September.

Beschreibung des Logos

Hildegard von Bingen, die Namenspatronin der Einrichtung Seniorenangebote der Diakonie Kropp, ist eine der herausragenden Gestalten des frühen Mittelalters.

Als Benediktinerin gründete sie mehrere Klöster, reiste viel, predigte und veröffentlichte zahlreiche geistliche Schriften, in denen sie sich visionär mit einer Reform der Kirche und des Glaubens auseinandersetzte. Ihre detaillierten Naturbeobachtungen, Beschreibungen und Erkenntnisse fanden Eingang in die Medizin und wurden als Behandlungsmethoden angewandt. Sie wirkte als Seherin und Helferin in Nöten.

Gerade hat die Filmregisseurin Margarethe von Trotta einen eindrucksvollen Film über das Leben und Wirken der ersten deutschen Mystikerin vorgestellt. In der Chronographie wird Hildegard so dargestellt: Sie sitzt in einer Klosterzelle mit einem Buch im Schoß, den Kopf lauschend zur Seite geneigt, während Flammen in ihr Haupt schlagen. Auf diese Darstellungen bezieht sich das Logo. Es zeigt im unteren Bereich eine gekrümmte Linie, die als Zeichen für ein Buch gelesen werden kann. Darüber, leicht schräg gestellt, erkennt man ein offenes Oval als Zeichen für den Kopf, in welches drei senkrechte gebogene Linien hineingreifen, die als Flammen interpretiert werden können. Darüber hinaus ist auch hier wieder die Zahl Drei als Hinweis auf die Dreifaltigkeit zu verstehen.

Einrichtungen

Ambulanter Dienst

Wohnen mit Service

  • Haus Siloah

Tagespflege

  • Haus Mamre

Altenhilfe

Altenhilfe/Palliative Pflege

Gerontopsychiatrische Pflege

Psychiatrische Pflege

  • Alle inklusive