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»Bereitet Gott den Weg. Was krumm ist, soll recht werden und was uneben ist, soll ebener Weg werden.«
Johannes der Täufer nach dem Lukasevangelium.

Gesellschaft

Die Gesellschaft St Johannis

Die Gesellschaft St. Johannis besteht seit Mitte 2007. Nach der Aufnahme des Amtes Marne-Nordsee in die Gesellschaft (Gesellschafter mit einem Anteil von 20 %) zum 01.01.2010 führen mit der Stiftung Diakoniewerk Kropp (60 %) und dem Ev.-Luth. Kirchenkreis Dithmarschen (20 %) insgesamt drei Gesellschafter die St. Johannis.

St. Johannis integriert insgesamt vier Einrichtungen. Hierzu zählen zum einen das Evangelische Altenhilfezentrum Meldorf (MDK-Note: 1,2) mit 68 Plätzen inkl. Kurzzeitpflege, 12 Plätzen im Bereich Tagespflege und 4 Plätzen im Betreuten Wohnen sowie das Sozialzentrum Marne mit 68 stationären Plätzen inkl. Kurzzeitpflege (Stand: 2010). Für 2011/2012 ist eine bauliche Neukonzeption geplant, die dann neben 64 stationären Plätzen auch 18 Plätze in der Tagespflege bieten und 12 Pflegeapartments zur Verfügung stellen wird.

Bei dem Evangelische Altenhilfezentrum Meldorf handelt es sich um ein 1993 konzipiertes Bundesmodellprojekt. Das Ev. Altenhilfezentrum wurde außerdem mit dem „Grünen Haken“ gemäß „heimverzeichnis.de“ ausgezeichnet.

Darüber hinaus befinden sich unter dem Dach von St. Johannis die Diakoniestationen Marne und Meldorf. Beide Dienste erbringen neben der häuslichen krankenpflege auch Beratungs- und Betreuungsangebote im Rahmen der Daseinsvorsorge, die Diakoniestation Marne (MDK-Note: 1,8) zudem den Service „Essen auf Rädern“.

St. Johannis ist als Dienst und Werk des Kirchenkreises anerkannt und Mitglied im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. Die Gesellschaft beschäftigt insgesamt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 16 Auszubildende.

Geschäftsführer sind Ralf Taubenheim und Sven Roßmann.

Sankt Johannis

Der Heilige Johannes

Johannes der Täufer, geboren als Johannes Baptista, erblickt nur etwa ein halbes Jahr vor Jesus von Nazareth in der Nähe von Jerusalem das Licht der Welt. Sein Vater entsendet ihn zur streng mosaischen Erziehung in ein Kloster am Toten Meer. 29 n. Ch. soll er den Zeugnissen zufolge zum ersten Mal am (vermutlich) jordanischen Ufer des Jordans als Täufer in Erscheinung getreten sein. Dort tauft er nicht nur Jesus und dessen Jünger, um sie von allen Sünden reinzuwaschen – er unterweist sie wahrscheinlich auch selbst in dieses Ritual.

Nachdem sich immer mehr Menschen von ihm taufen lassen wollen und er durch seine außerordentlich kritischen Reden für öffentliches Aufsehen sorgt, lässt Herodes Antipas, der Sohn des Großen Herodes, Johannes 35 n.Ch. verhaften. Es ist aber vor allem der Vorwurf des doppelten Ehebruchs, mit dem der Prediger den Herrscher gegen sich aufbringt. Schließlich stiftet Herodias, die zweite Frau von Herodes Antipas, ihre Tochter Salome dazu an, sich als Entlohnung für einen Tanz vor dem Herrscher den Kopf des Täufers zu wünschen. (Andere Quellen erklären die Hinrichtung damit, dass Herodes den frühen Tod des Täufers erzwingt, um einer mögliche Revolte seiner Anhänger vorzubeugen.) Vermutlich noch im August 35 n.Ch. wird Johannes Baptista enthauptet. Seine Anhänger errichteten auf seinem Grab im Nordreich ein Kloster im 4. Jahrhundert ein Kloster, das während der Kreuzzüge durch eine Basilika ersetzt wurde.

Nicht nur im Christentum, sondern auch im Islam wird Johannes der Täufer verehrt. Gilt er bei den Katholiken unter anderem als Vorbild für den Asketen, verehren die Moslems ihn als einen ihrer Propheten.

Johannes der Täufer ist der größte und letzte Prophet der Zeit des Alten Testaments und unter anderem Patron der Malteser (Johanniter) und Karmeliter sowie Patron einer ganzen Reihe von Handwerksberufen.

Gedenktag ist der 24. Juni.

Beschreibung des Logos

Der Namensgeber der Diakonischen Altenhilfe Dithmarschen bezieht sich auf Johannes den Täufer.

Dieser Johannes ist spätgeborener einziger Sohn des Priesters Zacharias und dessen Frau Elisabeth, einer Verwandten von Maria, der Mutter Jesu.

Johannes lebt, von einem Engel geführt, Jahre als Asket in der Wüste und wird später zum Täufer. Auch Jesus wird von ihm getauft.

Auf Johannes den Täufer bezieht sich das Logo.

Zu sehen sind zwei geschlossene Halbkreise (Schalen). Aus der linken erhöhten und schräg gestellten Schale fließt, dargestellt durch drei übereinander liegende Kreisbögen, Wasser in die waagerecht gestellte Form.

So entsteht eine Verbindung zwischen beiden Schalen, die als Geben und Empfangen gedeutet werden kann und das Taufgeschehen symbolisiert (die Taufe empfangen).

Die das fließende Wasser darstellenden übereinander liegenden Kreissegmente erinnern an die Form eines Regenbogens, den Gott als Zeichen der Versöhnung nach der Sintflut am Himmel erscheinen lässt.

Einrichtungen

Altenhilfe

Ambulante Dienste

  • Alle inklusive