09.01.2012 15:08
Kategorie: Pressemitteilungen

Diakonie-Sozialstation ab 1.1.2012 in neuer Trägerschaft

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Um knapp 30 pflegebedürftige Menschen aus Schuby und Lürschau kümmern sich die acht Mitarbeiterinnen der Sozialstation Schuby seit 1995 – ab 2012 führen sie diese Arbeit unter neuer Trägerschaft fort, denn: Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schuby übergibt zum 1.1.2012 die ambulante Diakonie-Sozialstation Schuby an das St. Elisabeth Diakonie-Zentrum der Region Schleswig.

Die Vorteile liegen auf der Hand: „Die hohen Anforderungen, die an Dokumentation und Betriebsführung gestellt werden, kann ein größerer Träger besser leisten“, fasst Pastorin Kerstin Popp von der Kirchengemeinde Schuby zusammen. „Wir sind froh, dass wir einen Nachfolger gefunden haben, der die Menschen weiter mit Herzenswärme pflegt und dabei das christliche Menschenbild, den Respekt und die Würde jedes Menschen in seiner Einzigartigkeit in den Vordergrund stellt.“

Und auch vieles Anderes soll bleiben wie bisher: Die acht Mitarbeiterinnen, die ihre Arbeitsverträge bei der Kirchengemeinde behalten und an die St. Elisabeth gGmbH „verliehen“ werden, sind weiter die Ansprechpartnerinnen vor Ort. Die Räumlichkeiten Boyebüll 8, die der neue Träger von der Kirchengemeinde mietet, bleiben erhalten und auch die Begegnungsstätte der Kirchengemeinde und der Gemeinde Schuby, die vom Trägerwechsel unberührt sind, werden an Ort und Stelle bestehen.

„Wir haben hohen Respekt vor den Leistungen der Mitarbeiter hier vor Ort und diese Kontinuität steht für uns an erster Stelle“, fasst der Geschäftsführer der St. Elisabeth gGmbH, Thomas Tweer zusammen. Deshalb will die Gesellschaft, die zu 65% vom Diakoniewerk Kropp und zu 35% vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg getragen wird und die mit ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwei Diakonie-Sozialstationen in Schleswig und eine in Satrup sowie die Altenpflegeheime „Christopherushaus“ und „Feierabendhaus“ in Schleswig betreibt, die Angebote vor Ort in Schuby aufrecht erhalten und weiter eng mit der Kirchengemeinde zusammen arbeiten. „Wir denken nicht an einen Abbau der Angebote vor Ort, sondern eher daran, diese auszuweiten,“ so Thomas Tweer. So könne es mittelfristig beispielsweise auch Beratungsangebote in Schuby geben und neue Einsatzgebiete für die Mitarbeiterinnen der Sozialstation, stellt der Geschäftsführer in Aussicht.