16.12.2011 14:40
Kategorie: Archiv

Viele gute Wünsche für das Seniorenzentrum

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Richtfest für das Millionen-Projekt an der Marner Hafenstraße

Nach nur sechs Monaten Bauzeit wurde gestern der Neubau des Sozialzentrums an der Hafenstraße gerichtet.

Bei Regen und wolkenverhangenem Himmel feierten rund 60 Gäste und Bewohner das Richtfest für den 5.6 Millionen Euro teuren Neubau. Dieser ist fast winterfest: Das Dach ist dicht und ein Teil der Fenster ist ebenfalls schon montiert. "Der viele Regen im Sommer hat uns zwei bis drei Wochen zurückgeworfen“, sagte Sascha Wiese, Geschäftsführer der St. Johannis GmbH, eine Tochter der Stiftung Diakoniewerk Kropp. Dennoch liege der Bau, den das Architekturbüro Giese und Hanke aus Eckernförde geplant hat, noch gut im Zeitplan.

Nach den Planungen soll das Haus Mitte April bezugsfertig sein. Ob der Termin aber zu halten ist, muss sich zeigen. Zumal der Estrich nach dem Bauzeitenplan 30 Tage zum Trocknen benötigt und schon eingebaut sein sollte. Das ist aber noch nicht der Fall.

Während einer kurzen Andacht nahm Pastorin Katia Hose den Ball vom noch offenen Haus auf, dass das neue Seniorenzentrum auch in Zukunft bleiben solle, auch wenn alle Fenster eingebaut sind. Eine ganze Reihe von Wünschen packte Pastorin Claudia Zabel aus der mitgebrachten Reisetasche aus, die auch im neuen Seniorenzentrum umgesetzt werden sollten. Dazu gehörle neben Freundlichkeit, Glaube und Humor auch Verlässlichkeit und Einigkeit.

Den Wunsch auf besseres Wetter hatten gestern Nachmittag sicher auch einige Gäste, denn pünktlich zu Beginn der Feierlichkeiten setzte der Regen ein. Doch nicht nur die Gäste‚ auch der Posaunenchor unter der Leitung von Peter Heeren, hatte mit dem Regen zu kämpfen: nicht jeder Ton saß hundertprozentig.

Einen Ausblick auf die künftigen Wohnverhältnisse gab schon einmal Rolf Taubenheim, Geschäftsbereichsleiter für Süderdithmarschen der St. Johannis GmbH. „Mit den sechs Wohngemeinschaften wird die Qualität für die Bewohner im Vergleich zu heute deutlich verbessert.“ So wird es künftig für jeden Bewohner Einzelzimmer geben. Bis auf zwei Wohnungen sind bereits alle vergeben, sagte Wiese.

Der zweite Bauabschnitt, während dessen zwölf Pflegeappartements gebaut werden, soll sich im Juni 2012 mit dem Abriss des alten Hauses direkt anschließen. Mit der Fertigstellung des Gesamtkornpiexes rechnet Wiese im Mai 2013. Dann allerdings ohne ihn. Wiese verlässt die Stiftung Diakoniewerk Kropp und wird zum Jahresbeginn eine neue Stelle antreten. Über seinen Nachfolger soll demnächst entschieden werden.


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