Unternehmen
Eine starke Gemeinschaft
Bereits wenige Jahre nach Gründung der Stiftung Diakonie Kropp im Jahr 1879 zeichnet sich ab, dass ein Bedarf an therapeutischer und seelsorgerischer Hilfe in nahezu allen Bereichen besteht. So wundert es kaum, dass mittlerweile ein Unternehmensverbund mit zehn Tochtergesellschaften entstanden ist.
Die Aufgabenbereiche
Das differenzierte Angebot der einzelnen Einrichtungen umfasst Kranken-, Senioren- und Behindertenhilfe mit Schwerpunkt in psychiatrischer und gerontopsychiatrischer Ausrichtung. Hierbei erfolgt die Arbeit in Kooperation mit den Kirchenkreisen Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Nordfriesland.
Darüber hinaus gibt es das Psychiatrische Zentrum Kropp, das unter der Trägerschaft der Stiftung steht. Zum Zentrum zählen ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Psychiatrische Institutsambulanz und eine Gerontopsychiatrische Tagesklinik.
Die Organisation
Die Organisation der Stiftung entspricht heute der einer Sozialholding. Neben den nach wie vor unmittelbar gemeinnützigen Aufgaben im kirchlich diakonischen Auftrag und den Angeboten des Psychiatrischen Zentrums Kropp erfüllt die Stiftung die Managementaufgaben für den gesamten Unternehmensverbund.
Die strategische Entwicklung des gesamten Unternehmensverbundes obliegt dem Stiftungsvorstand. Er berät, plant und steuert in unmittelbarer Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften die Aufgabenstellungen in allen Angeboten und an allen Standorten des Unternehmensverbundes.
Leitungsorgane

- Oberes Bild: Theologischer Vorstand Pastor Jörn Engler (2. von links), Kaufmännischer Vorstand Dipl.-Kfm. Wolfgang Hauschildt (Mitte), Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Sven Roßmann (1. von links), Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Thomas Tweer (2. von rechts), Geschäftsführer Dipl.-Betriebsw. Sascha Wiese (1. von rechts).
Die Organe
Die Stiftung Diakonie Kropp gliedert sich in folgende Organe:
Stiftungsrat:
Der Stiftungsrat besteht aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Bereichen Kirche, Diakonie, Sozial-/Gesundheitswesen und Wirtschaft. In der Zusammensetzung werden gemäß dem Diakonischen Corporate Governance Codex unterschiedliche Fachlichkeiten aus den kirchlich-diakonischen, sozial-fachlichen und betriebs-/finanzwirtschaftlichen Professionen berücksichtigt. Zum Stiftungsrat gehören der Rechtsanwalt und Notar Dr. Gerd Mittmann (Vorsitzender), aus dem Bereich Kirche/Diakonie die Landespastorin des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein Petra Thobaben (stellvertretende Vorsitzende) und Pröpstin Johanna Lenz-Aude (Kirchenkreis Schleswig-Flensburg). Die sozial-fachliche Perspektive repräsentieren Hans-Joachim Schwarz, Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Rickling und Dr. med. Helmut-Hartwig Schröder (niedergelassener Arzt für Neurologie und Psychiatrie). Die Herren Hans-Nissen Andersen (Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft Kiel) und last but not least der Rechtsanwalt Michael Thomas Fröhlich (Geschäftsführer des Unternehmensverbands Mittelholstein) stehen für die betriebs- und finanzwirtschaftliche Profession.
Stiftungsvorstand:
Der Vorstand ist befugt, die Gesellschafterinteressen der Stiftung in den einzelnen Tochtergesellschaften wahrzunehmen. Der Stiftungsvorstand ist hauptberuflich tätig. Der Stiftungsvorstand, bestehend aus dem Theologischen und dem Kaufmännischen Vorstand, nimmt die rechtliche Vertretung der Stiftung und die Koordination im Unternehmensverbund wahr. Die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften steuern deren operative Entwicklung. Sie tauschen sich kontinuierlich untereinander aus und stehen darüber hinaus im ständigen Dialog mit dem Stiftungsvorstand. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Unternehmensverbund sich fortlaufend an die sich wandelnden Anforderungen anpasst.

