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Ein kleiner Stein bringt Großes ins Rollen

1879

Als Johannes Paulsen am 6.10.1879 als junger, zupackender Dorfpastor in Kropp ein Haus für angehende Diakone errichtet, löst er damit eine wegweisende sozialpolitische Entwicklung aus: Die daraus erwachsene Stiftung Diakoniewerk Kropp ist heute an mehreren Standorten in Schleswig-Holstein mit Angeboten vertreten und leistet Hilfe für Ältere, Kranke und Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen.

1910

Die Diakonisse Gertrud Koch wird zur Oberin eingesegnet und beginnt unverzüglich mit dem Neuaufbau der Diakonissen-Schwesternschaft. Sie leitet das Angebot in Kropp fast 50 Jahre.

1929/30

Um die Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern, wird 1929 eine eigene Krankenpflegeschule gegründet. Und ein Jahr darauf entsteht eine Haushaltungsschule, die später in eine Krankenpflege-Vorschule umgewandelt wird.

1979

Die Stiftung Diakoniewerk Kropp feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zu den Ehrengästen zählt auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Dr. Gerhard Stoltenberg, der die Festrede hält.

1998/1999

Erstmals geht die Stiftung Diakoniewerk Kropp strukturelle Verbindungen mit Kirchenkreisen ein. Mit dem Kirchenkreis Eckernförde wird die St. Martin gGmbH errichtet. Hier entsteht das Bundesmodellprojekt St. Martin in der richtungsweisenden Kombination „Wohnen mit Service – Diakonie-Sozialstation – Tagespflege – stationäre Hausgemeinschaften“. Durch die Gründung der St. Elisabeth gGmbH in Schleswig wird der Kirchenkreis Schleswig mit der ambulanten Diakoniesozialstation zum diakonischen Partner. Später werden das Schleswiger Christophorushaus und das Feierabendhaus in die St. Elisabeth übertragen.

2002

Der Kirchenkreis Norderdithmarschen und die Stiftung Diakoniewerk Kropp gründen gemeinsam die erste Gesellschaft an der Westküste Schleswig-Holsteins. In der St. Georg gGmbH werden seitdem das Wibe-Junge-Haus, das heutige Anna-Prall-Haus und die Diakoniestationen in Heide und in Pahlen gemeinsam verantwortet. Wenige Jahre später treten auch die diakonischen Angebote des damaligen Kirchenkreises Süderdithmarschen mit der Gründung der St. Johannis gGmbH in die Kooperation mit der Stiftung ein. Auch das kommunale Amt Marne-Nordsee trifft in der Folge die Entscheidung, das Marner Sozialzentrum in den diakonischen Kontext zu übertragen. Erstmals wird ein kommunaler Partner zum Mitgesellschafter in einer der Gesellschaften in der Unternehmensgruppe.

2004

Die Stiftung und der Kirchenkreis Eiderstedt gründen gemeinsam die gemeinnützige Gesellschaft St. Christian. Mit dem Paul-Gerhardt-Haus in Tönning, dem Martje-Flohrs-Haus und dem Marienstift in Garding baut sie die stationären Altenhilfeangebote auf der Halbinsel Eiderstedt aus und passt sie zukünftigen Anforderungen an.

Zu Beginn des Jubiläumsjahres zum 125-jährigen Bestehen des Diakoniewerks wird das neue Haus Bethlehem eingeweiht. Es ist eine Fortführung des Modellprojektes St. Martin der Hausgemeinschaften und betreut ältere Menschen, die gerontopsychiatrisch erkrankt sind (Gerontologie bedeutet Alterswissenschaft).

2011

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf und die Stiftung Diakoniewerk Kropp schreiben Diakoniegeschichte. Gemeinsam übernehmen sie die von der Hesterberg & Stadtfeld GmbH getragenen Angebote der Behindertenhilfe mit Standorten in Schleswig und Eckernförde. 2015 überträgt die Alsterdorfer Stiftung ihre Geschäftsanteile an die Kropper Diakonie, die damit zur Alleingesellschafterin der Hesterberg & Stadtfeld gGmbH wird.

2012

Die bis dahin von der Stadt Schleswig verantworteten Pflegeangebote „Am Rathausmarkt“ und „Zum Öhr“ werden diakonisch. Die Stiftung Diakoniewerk Kropp gründet die St. Benedikt gGmbH und übernimmt die Verantwortung für die beiden Angebote.

Orte zum Leben, Helfen,
Heilen, Trösten