Goldenes Kronenkreuz der Diakonie für Heinz Henningsen

17. Dezember 2015

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FLECKEBY – Zehn Jahre, von 2003 bis 2013 war Heinz Henningsen Vorsitzender des Diakonievereins Fleckeby, zudem Gründungsmitglied (1995). Für sein langjähriges Engagement in der Diakonie wurde ihm am Sonntag in einem Gottesdienst in der Fleckebyer Kreuzkirche die höchste Auszeichnung, die die Diakonie Deutschland für ehrenamtliches Engagement vergibt, das Kronenkreuz in Gold verleihen. Durch den Gottesdienst führten Kosels Pastorin Susanna Kschamer und Pastor Jörn Engler von der Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Der Diakonieverein Fleckeby, in dem die fünf Kirchengemeinden Kosel, Rieseby, Hütten, Bünsdorf und Sehestedt mit den dazugehörigen Kommunen die ambulante Pflege in dieser großen ländlichen Region sichergestellt haben, wurde vor drei Jahren in die St. Martin gGmbH integriert. Der Verein, in dem bis heute Kirchengemeinden und Kommunalgemeinden zusammenarbeiten, ist unter dem Vorsitz von Heinz Henningsen zum Förderverein für die ambulante Pflege geworden.

Heinz Henningsen war außerdem 31 Jahre ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Hütten, zwölf Jahre Mitglied des Hüttener Kirchenvorstandes und von 1997 bis 2003 Amtsvorsteher des alten Amtes Hüttener Berge. Schon als Jugendlicher engagierte er sich für die Landjugend der Gemeinde Hütten.

Pastor Jörn Engler würdigte in einer Ansprache die Verdienste Heinz Henningsens. Er habe immer dafür eingestanden, dass es ein gemeinsames Verständnis gab für die Kommunen und die Kirche. Die Menschen in den Außenbereichen sollten genauso versorgt werden, wie die in den Zentralorten. „Selbstbewusstsein und Wahrhaftigkeit – das zeichnet dich ebenso aus wie die Leute, die in der Gemeindepflege arbeiten“, sagte Engler zu Henningsen.

Engler erinnert aber auch an den verstorbenen Pastor Jens Lehmann, der viel für die Gemeindepflegestation bewirkt hätte. Die Leiterin Elisabeth Naeve und Mitbegründerin Heike Hansen hätten zudem Fachlichkeit bewiesen und im Diakonieverein ihre Handschrift hinterlassen. Heinz Henningsen sei es dann wieder gewesen, der Gespräche mit den Verantwortlichen von St. Martin gesucht hätte, um die Arbeit der ambulanten Gemeindepflege zu sichern und die Kooperation mit Kirchengemeinden und Kommunalgemeinden fortzusetzen.

Bericht aus der Eckernförder Zeitung vom 16.12.2015 von Achim Messerschmidt

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