Wir machen Musik…

Ganz gleich, ob man eine musikalische Begabung mitbringt oder einfach nur als Zuhörer genießt: Musik belebt Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Das „Bandprojekt“ im Haus Bethel in Kropp macht instrumental und stimmlich die Probe aufs Exempel – und ruft alle Interessierten auf, mitzumachen.

Die positive Wirkung von Musik auf Körper, Seele und Geist ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt und entsprechend auch fester Bestandteil vieler Therapien. Als vielseitige Kraftquelle und universelles Ausdrucksmittel für Kreativität führt sie darüber hinaus Menschen zusammen – auch ohne Worte. Mit anderen Worten: Musik ist phänomenal und macht zudem auch noch Spaß.

So entsteht ein Wir-Gefühl – ganz spielerisch

Dass in diesem Sinne das Musikmachen auch in der Stiftung Diakoniewerk Kropp ausgesprochen gut funktioniert, zeigen die für alle offenen Projekte Trommelgruppe und Chor im Haus Bethel in Kropp. Menschen, die in Einrichtungen des Unternehmensverbundes der Stiftung Diakoniewerk Kropp leben oder arbeiten und Menschen aus dem Umland treffen sich seit mehr als sieben Jahren und sorgen für Unterhaltung und Freude bei ihren Auftritten in und um Kropp. Und das nicht nur als Musizierende, sondern ebenso als musikalische Botschafter für Inklusion und diakonische Arbeit. Ein starkes und deshalb wertvolles „Wir-Gefühl“ prägt dabei den Zusammenhalt und das gemeinsame Musizieren.

Diese positiven Aspekte waren dann auch die Initialzündung für das sogenannte „Bandprojekt“ im Haus Bethel. Das Ziel ist, die musikalischen Potentiale und Talente von Bewohnern und Mitarbeitenden zu entdecken und zu fördern, um auf diesem Wege das gemeinschaftliche Gefühl zusätzlich zu stärken.

Musik ist pure Lebensfreude

Seit Februar 2017 treffen sich freitags von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr die Bandmitglieder – Bewohner und Mitarbeiter – im Haus Bethel. Ob mit Vorerfahrung oder besonders talentiert, ob Popfan oder Rockmusikliebhaber, ob ruhig, gefühlvoll oder nach vorne losgerockt: Hier fließen die musikalischen Fähigkeiten und Vorlieben zusammen und ergeben etwas gemeinsames Neues.

Nach einer anfänglichen Kennenlernphase arbeitet die Gruppe nun schon seit längerem am Aufbau eines Liederrepertoires. Songs von Xavier Naidoo, John Denver, Adele, Bob Dylan, The Mamas & The Papas und Sportfreunde Stiller stehen bereits auf der „Playlist“, weitere sollen folgen. Gespielt wird alles, was gefällt. Und so wird eifrig probiert und geübt. Dabei gilt es, durchaus die eine oder andere Hürde zu meistern und Scheu zu überwinden. Denn natürlich ist es für manche anfangs ungewohnt, mit anderen Musikern zusammenzuspielen oder erstmals zum Mikrofon zu greifen. Ganz zu schweigen, was es bedeutet, sich auf einen Auftritt vor Publikum vorzubereiten und diesen letztlich auch zu bewältigen.

Ansprechpartner Thomas Johannsen

Organisatorisch und für das Coaching verantwortlich ist Krankenpfleger und Musiktherapeut Thomas Johannsen, der das Projekt begleitet und betreut. Dabei ist es nicht immer einfach, alle Leute terminlich unter einen Hut zu bekommen. Schließlich hat jeder die eigene Wochenplanung zu berücksichtigen. Doch für das Bandprojekt macht man gern ein paar Kompromisse, weil es einfach richtig viel Spaß macht, meinen die Bandmitglieder.

Sie sind Bewohner oder Mitarbeitender und haben Lust mitzumachen? Bei Interesse und für weitere Informationen nutzen Sie den Kontakt:
t.johannsen@diakonie-kropp.de


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