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Geschichte von Sankt Johannes

Der Heilige Johannes

Johannes der Täufer, geboren als Johannes Baptista, erblickt nur etwa ein halbes Jahr vor Jesus von Nazareth in der Nähe von Jerusalem das Licht der Welt. Sein Vater entsendet ihn zur streng mosaischen Erziehung in ein Kloster am Toten Meer. 29 n. Ch. soll er den Zeugnissen zufolge zum ersten Mal am (vermutlich) jordanischen Ufer des Jordans als Täufer in Erscheinung getreten sein. Dort tauft er nicht nur Jesus und dessen Jünger, um sie von allen Sünden reinzuwaschen – er unterweist sie wahrscheinlich auch selbst in dieses Ritual.

Nachdem sich immer mehr Menschen von ihm taufen lassen wollen und er durch seine außerordentlich kritischen Reden für öffentliches Aufsehen sorgt, lässt Herodes Antipas, der Sohn des Großen Herodes, Johannes 35 n.Ch. verhaften. Es ist aber vor allem der Vorwurf des doppelten Ehebruchs, mit dem der Prediger den Herrscher gegen sich aufbringt. Schließlich stiftet Herodias, die zweite Frau von Herodes Antipas, ihre Tochter Salome dazu an, sich als Entlohnung für einen Tanz vor dem Herrscher den Kopf des Täufers zu wünschen. (Andere Quellen erklären die Hinrichtung damit, dass Herodes den frühen Tod des Täufers erzwingt, um einer mögliche Revolte seiner Anhänger vorzubeugen.) Vermutlich noch im August 35 n.Ch. wird Johannes Baptista enthauptet. Seine Anhänger errichteten auf seinem Grab im Nordreich ein Kloster im 4. Jahrhundert ein Kloster, das während der Kreuzzüge durch eine Basilika ersetzt wurde.

Nicht nur im Christentum, sondern auch im Islam wird Johannes der Täufer verehrt. Gilt er bei den Katholiken unter anderem als Vorbild für den Asketen, verehren die Moslems ihn als einen ihrer Propheten.

Johannes der Täufer ist der größte und letzte Prophet der Zeit des Alten Testaments und unter anderem Patron der Malteser (Johanniter) und Karmeliter sowie Patron einer ganzen Reihe von Handwerksberufen.

Gedenktag ist der 24. Juni.


Beschreibung des Logos

Der Namensgeber der Diakonischen Altenhilfe Dithmarschen bezieht sich auf Johannes den Täufer.
Dieser Johannes ist spätgeborener einziger Sohn des Priesters Zacharias und dessen Frau Elisabeth, einer Verwandten von Maria, der Mutter Jesu.

Johannes lebt, von einem Engel geführt, Jahre als Asket in der Wüste und wird später zum Täufer. Auch Jesus wird von ihm getauft.
Auf Johannes den Täufer bezieht sich das Logo.

Zu sehen sind zwei geschlossene Halbkreise (Schalen). Aus der linken erhöhten und schräg gestellten Schale fließt, dargestellt durch drei übereinander liegende Kreisbögen, Wasser in die waagerecht gestellte Form.
So entsteht eine Verbindung zwischen beiden Schalen, die als Geben und Empfangen gedeutet werden kann und das Taufgeschehen symbolisiert (die Taufe empfangen).

Die das fließende Wasser darstellenden übereinander liegenden Kreissegmente erinnern an die Form eines Regenbogens, den Gott als Zeichen der Versöhnung nach der Sintflut am Himmel erscheinen lässt.

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