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Wohnheim Patmos

Haus Patmos

Wohnheim Patmos

Das Wohnheim Patmos wendet sich an Menschen, die nach dem SGB XII Anspruch auf Eingliederungshilfe haben und aufgrund einer dauerhaften seelischen Behinderung auf Unterstützung im Rahmen eines vollstationären Wohnheims angewiesen sind. Hierzu zählen sind psychisch kranke Erwachsene aller Altersgruppen. Die Diagnosen umfassen folgende Krankheitsbilder: Schizophrenie; schizotype und wahnhafte Störungen, affektive Störungen; neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen; spezifische Verhaltensstörungen; kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen.

Die Einrichtung liegt auf dem weitläufigen Gelände der Stiftung Diakoniewerk Kropp und bietet eine landschaftlich abwechslungsreiche Umgebung.

Leistungen

Anzahl der Wohnheimplätze

  • Es stehen insgesamt 41 vollstationäre, gemischt geschlechtliche Wohnheimplätze zur Verfügung, davon 33 Einzelzimmer im Haupthaus, die sich auf drei Ebenen mit drei Hausgemeinschaften verteilen. Die Bäder werden zu zweit oder zu dritt geteilt. Zusätzlich gibt es 8 vollstationäre Trainingswohnungen auf dem Diakoniewerk-Gelände. Die Wohnungen haben unterschiedliche Größen und Lagen.

Ausstattung der Zimmer

  • Alle Zimmer sind großzügig geschnitten und verfügen über ein eigenes Waschbecken. Telefon- und Fernsehanschluss und das hausinterne Notrufsystem. Das vorhandene Mobiliar kann durch eigenes ersetzt werden. Die verschiedenen Etagen sind über drei Treppenhäuser und einen Fahrstuhl erreichbar.

Anzahl und Ausstattung der Gesellschaftsräume

  • Auf jeder Etage befinden sich Küchen, Raucherzimmer und Waschmaschinenräume. Zusätzlich gibt es mehrere Gemeinschaftsräume, die für vielfältige Angebote genutzt werden, wie z.B. ein Ergotherapie-Raum und ein Gruppen- und Speiseraum.

Unterstützungsangebote

  • Zur Umsetzung der individuellen Teilhabeplanungsziele arbeiten wir mit dem Bezugspflegesystem und unterschiedlichsten Maßnahmen. Daraus resultieren zahlreiche Angebote wie z. B. Einkaufstraining, Ergotherapie, wechselnde Gruppenagebote, Beschäftigungstherapien, tagesstrukturierende Maßnahmen im alltagspraktischen Bereich u. v. m. Urlaubsfahrten, Tagesausflüge und kulturelle Angebote sichern die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Zu den besonderen Therapieangeboten zählt die erfahrungsfokussierte Beratung (EFC – Stimmenhören verstehen). Die EFC ist ein psychosozialer Beratungsansatz, bei dem in gemeinsamen Gesprächen über die außergewöhnlichen Erfahrungen des Stimmenhörens gesprochen wird.

Medizinische Versorgung

  • Es finden regelmäßige hausinterne Visiten statt, psychiatrische und somatische. Die Medikamentenversorgung, Durchführung von Verordnungen sowie einfache Behandlungspflege werden gewährleistet. Eine Aufnahme ist im Einzelfall auch bei Pflegstufe 1 möglich. Besuche bei Fachärzten werden organisiert und durch Fahrdienste und persönliche Begleitung unterstützt.
  • Durch die Zusammenarbeit mit dem Fachkrankenhaus, der Tagesklinik und der St. Hildegard gGmbH sowie mit dem ambulant betreuten Wohnen werden alle Entwicklungsschritte optimal begleitet.

Fachpersonal

  • Das multiprofessionelle Team setzt sich zusammen aus: Pflegefachkräften, pädagogischen Fachkräften, Psychologe, Kunsttherapeutin, Hauswirtschafts- und Reinigungsfachkräften.
  • Das Team wird von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen unterstützt. Zusätzlich gibt es seelsorgerische Angebote durch Pastoren. Wir orientieren uns an Prinzipien der Normalität, Individualität, Akzeptanz und Achtsamkeit.

Außenbereich

  • Das Wohnheim liegt auf einem bewaldeten Gelände und verfügt über Grün- und Terrassenflächen. Es sind Parkplätze sowie Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder vorhanden.
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