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Geschichte von Sankt Christian

Der Heilige Christian

Der aus Flandern stammende Heilige Christian galt als Schutzheiliger der Eiderstedter, die sein Abbild in der Hoffnung auf den Sieg stets mit auf das Schlachtfeld nahmen. Man gelobte im Falle des Triumphs, die Statue des Heiligen als Zeichen des aufrichtigen Dankes und der Verehrung mit purem Gold beschlagen zu lassen. Tatsächlich ist dies so geschehen, nachdem man im Jahre 1252 auf dem Königskamp bei Oldenswort erfolgreich gegen den dänischen König Abel zu Felde zog. Eine weitere Figur des Heiligen Christian befand sich bis zur Einführung der Reformation in der nach ihm benannten Gardinger Kirche.


Bescheibung des Logos

Das Sankt Christian-Logo des Diakoniewerkes Eiderstedt ist aus dem Ursprung des Namens Jesus Christus – Christenheit – abgeleitet.
Man erkennt ein Schiff mit drei Segeln. Der Schiffsrumpf hat zugleich die Form eines Fisches. Der Fisch gilt als Sinnbild des Wassers und versinnbildlicht in der christlichen Chronografie die Taufe. Der Fisch war das geheime Erkennungszeichen der ersten christlichen Gemeinden. Zahlreiche Stellen der Bibel verweisen auf die Bedeutung des Fisches (A. T.: der Prophet Jona, N. T.: Petrus und seine Brüder sind Fischer, bevor sie zu Jüngern Christi werden).

Das Schiff gilt als Zeichen der christlichen Kirche, die wie ein Lebensschiff die Menschen trägt (Arche Noah). Auch im Kirchengebäude selbst findet sich der Begriff Schiff (Hauptseiten und Querschiff).

Die drei bogenförmigen Segel, die sich als senkrechte Formen über dem Schiffskörper aufrichten, geben einen symbolischen Hinweis auf die Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist (Glaubensbekenntnis).

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