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Die Sankt Ansgar gehört zum Unternehmensverbund der Stiftung Diakoniewerk Kropp, der als diakonisches Unternehmen mit verschiedenen Tochtergesellschaften im ambulanten und vollstationären Bereich der Krankenpflege und Behindertenhilfe im nördlichen Schleswig-Holstein tätig ist. Behandelt, betreut und gefördert werden psychisch kranke, geistig behinderte, mehrfach behinderte und alte Menschen.

Die Sankt Ansgar gGmbH bietet ein breites Spektrum von Leistungen der Eingliederungshilfe, das von geschlossenen Wohnheimen, vollstationären offenen Wohnheimen bis hin zum ambulant betreuten Wohnen reicht. Das Kulturcafé „Strandkorb“ steht allen Klienten, Mitarbeitern und den Anwohnern als Treffpunkt zur Verfügung und ermöglicht einen Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre.

Gesetzliche Rahmenbedingungen der Betreuung

Es werden Personen aufgenommen, die wesentlich behindert im Sinne des § 2 Abs. 1 SGB IX i.V.m. § 53 Abs. SGB XII sind. Dabei ergibt sich die Behinderung aus einer gesundheitlichen Einschränkung und einer daraus resultierenden Einschränkung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

Im Rahmen der von uns geleisteten Eingliederungshilfe geht es vor allem darum, Personen mit chronischen Verläufen schizophrener Psychosen wieder an ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben heranzuführen. Dieser zum Teil langwierige Prozess wird von einer Vielzahl von Maßnahmen unterstützt wie zum Beispiel: das Erlernen von Alltagsfähigkeiten, Übernahme von Verantwortung für sich und für die Gruppe in dem jeweiligen Wohnheim, sowie Initiativen, die die Betroffene wieder in die gesellschaftliche Prozesse einzubinden versuchen.

Teilhabe am Leben

Die bisherigen (offenen) Hilfen konnten für die beschriebene Zielgruppe nicht die notwendige nachhaltige Verbesserung bewirken, so dass diese Menschen einen Unterbringungsbeschluss nach § 1906 erhalten oder in einem unserer offenen Wohnheime ihren Unterstützungsbedarf in Anspruch nehmen können.

Ziel der Hilfen ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner dahingehend zu fördern, dass sie am Leben in der Gemeinschaft und Gesellschaft teilhaben können. Folgerichtig steht im Mittelpunkt der Arbeit die Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen, die Wiedererlangung von Fertigkeiten im lebenspraktischen Bereich, die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, das Training kognitiver Fähigkeiten, Gesundheitsbewusstheit und die Gestaltung von Arbeit, Beschäftigung und Freizeit.

Der entsprechende Handlungsrahmen orientiert sich hierbei an der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health, WHO 2001) und umfasst damit auch Ressourcen und Umweltfaktoren.

Orte zum Leben, Helfen,
Heilen, Trösten