»Ich habe euch immer gesagt, ihr müsst die Menschen froh machen.«
Landgräfin Elisabeth von Thüringen (geb. 7. Juli 1207 auf Burg Sárospatak in Ungarn; gest. 17. November 1231 in Marburg an der Lahn), ist eine Heilige der Katholischen Kirche.
Gesellschaft
Die Gesellschaft Sankt Elisabeth
Sankt Elisabeth ist im Januar 2000 als St. Elisabeth Diakonie-Zentrum der Region Schleswig gGmbH gegründet worden. Wie die meisten Tochtergesellschaften der Stiftung ist auch sie infolge der Einführung der Pflegeversicherung entstanden, die eine Strukturierung und Bewertung des Pflegemanagements auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorsieht. Sankt Elisabeth unterhält die Diakonie Sozialstation Schleswig (mit einem regionalen Versorgungsstützpunkt in Satrup) und die beiden stationären Schleswiger Einrichtungen
Feierabendhaus und
Christophorushaus.
Die
Diakoniesozialstation versorgt und pflegt über 250 pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit und bietet darüber hinaus verschiedene Serviceleistungen wie hauswirtschaftliche Versorgung an. Im Feierabendhaus leben 30 pflegebedürftige Menschen ausschließlich in Einzelzimmern, im
Christophorushaus wohnen 26 ebenfalls pflegebedürftige Personen. Im Husumer Baum 59-61 bieten wir in Kooperation mit der GEWOBA Nord nachbarschaftliches Wohnen für ältere Menschen an. Hier werden 22 seniorenfreundliche Wohnungen vermietet, die
Diakoniesozialstation verfügt im Haus über ein Beratungsbüro und bietet dort neben Pflege und Betreuung auch einen Mittagstisch und verschiedene Beschäftigungsangebote an. Bei allen Angeboten ist uns die enge Kooperation mit den örtlichen Kirchengemeinden wichtig.
Geschäftsführer sind Thomas Tweer und Sven Roßmann.
Sankt Elisabeth
Die Heilige Elisabeth
Als Tochter den ungarischen Königs Andreas II. im Jahr 1207 auf Burg Sáros Patak geboren, wird sie bereits im Alter von vier Jahren mit Hermann I., Landgraf von Thüringen vermählt – eine Verbindung, die vor allem der Einflussnahme von Papst Innozenz III. auf die Herrschaftsverhältnisse in Deutschland geschuldet ist. Nachdem 1216 ihr Verlobter stirbt, kommt es zur Heirat mit dessen Bruder Ludwig IV..
Schon zu diesem frühen Zeitpunkt fällt Elisabeth durch ihre besondere Frömmigkeit und Barmherzigkeit auf – Wesenszüge, die sie zunehmend dem höfischen Leben entfremden. Ihr Beichtvater Konrad von Marburg führt sie dann in die christliche Lehre ein.
Als ihr Mann 1227 stirbt, vertreibt sie ihr Schwager Heinrich Raspe, worauf Elisabeth mit ihren drei Kindern Zuflucht beim Bischof Bottenstein findet. Nach einer Versöhnung mit Raspe gründet sie mit Hilfe ihres Witwenvermögens ein Spital, in dem sie bis zu ihrem frühen Tod 1231 selbst arbeitet. Schon 1235 wird sie von Papst Gregor IX. heilig gesprochen. Ihre Gebeine ruhen zunächst in der nach ihrem Tod gebauten Elisabethkirche in Marburg, werden im 16. Jahrhundert aber von Landgraf Philipp von Hessen aus Furcht vor ihrer großen Verehrung an unbekannter Stelle begraben. Ihr Haupt jedoch hat in der Elisabethinenkirche in Wien seine letzte Ruhe gefunden.
Beschreibung des Logos
Namensgeberin des Diakoniezentrums der Region Schleswig ist Elisabeth von Thüringen. 1207 als Tochter des Königs von Ungarn geboren, lebt sie seit 1211 auf der Wartburg und heiratet später Ludwig, den Sohn des Landgrafen von Thüringen. Nach dessen Tod während eines Kreuzzuges verlässt sie die Wartburg, tritt in ein Kloster ein, gründet ein Hospital und widmet sich von nun an der Armen- und Krankenhilfe. An ihr Leben und Wirken erinnern die Darstellungen ihres Wirkens in Kirchen und Klöstern.
Das aus ineinander verwobenen Kreisbögen und Geraden entwickelte Logo nimmt Bezug auf die Attribute, mit denen Elisabeth dargestellt ist. Die waagerechte und senkrechte Gerade mit einem Halbkreis formen in der oberen Hälfte des Zeichens einen Kelch, der durch zwei zusätzliche Bögen geschnitten wird, sodass gleichzeitig ein Fischsymbol erkennbar wird.
Der rechte nach unten verlaufende Halbkreis stellt einen Brotlaib dar und wird mit dem linken nach oben geschwungenen Bogen zusammen zu einem Rosenblatt (Rose = Attribut der Himmelskönigin Maria - Rosenkranz). Diese Darstellung der Elisabeth beigefügten Gefäße und Speisen erinnern an ihr barmherziges Wirken und weisen zugleich auf die biblische Geschichte der Brot- und Fischvermehrung durch Jesus zur Speisung der Fünftausend (Joh. 6.1-13). Auch gibt es einen Bezug zur Eucharistiefeier.
Einrichtungen
Altenhilfe
- Nachbarschaftliches Wohnen Schleswig
- Feierabendhaus Schleswig
- Christophorushaus Schleswig
Ambulanter Dienst
- Diakonie-Sozialstation Satrup
- Diakonie-Sozialstation Schleswig








